Erektile Dysfunktion
Farbkodierte Duplexsonographie; hier: Darstellung einer tiefen Penisarterie

Die am häufigsten auftretend sexuelle Funktionsstörung beim Mann ist die Erektionsstörung (Potenzstörung, Potenzproblem), die Mediziner auch als „erektile Dysfunktion“ oder „ED“ bezeichnen.

Betroffene Männer haben Schwierigkeiten, eine Erektion zu erreichen oder diese aufrechtzuerhalten. Dieses beeinträchtigt nicht nur das Sexualleben des betroffenen Mannes, sondern auch sein Selbstwertgefühl.

Ursachen gibt es viele: Neben Stress im Beruf oder Problemen in der Partnerschaft können auch zu viel Alkohol oder starkes Rauchen dafür sorgen, dass eine Erektion ausbleibt oder nicht aufrechterhalten werden kann.

Häufig findet sich jedoch auch ein körperlicher Grund; so haben sieben von zehn betroffenen Männern eine sog. organische Ursache, zum Beispiel Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems. Diese wiederum gehen oft auf andere Vorerkrankungen wie Diabetes oder Störungen im Fettstoffwechsel zurück. Erektionsstörungen und mangelnder Lust (Libidostörung oder Libidoprobleme) können auch Hormonstörungen zugrunde liegen (Testosteronmangel), da das Testosteron (Sexualhormon des Mannes) mit steigendem Alter abnimmt.

Gemeinsam mit dem Betroffenen und dessen Partnerin entscheiden wir, welche Behandlung am sinnvollsten ist. Neben Tabletten gibt es auch andere Möglichkeiten, zum Beispiel Vakuumpumpen, Hormonbehandlungen, chirurgische Eingriffe oder eine Psychotherapie zur Stressbewältigung.

Das Alter des Patienten spielt übrigens für die Therapie eine sehr geringe Rolle: Heute werden auch 90-Jährige mit den gleichen Methoden – und dem gleichen Erfolg – behandelt wie jüngere Patienten.

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